Positive Erlebnisse mit ZILGREI® für eine natürliche Schwangerschaft und Geburt
Für mich alleine
"Ich konnte sehr lange (ca. 5 Stunden nachts von zwölf Uhr bis fünf Uhr) zu Hause in völliger privater Atmosphäre Wehe um Wehe durchatmen. Die Beckenbewegungen halfen mir, die immer stärker werdenden Schmerzen auszuhalten. Ich fühlte mich sicher und autonom. Immer wieder konnte ich andere Stellungen ausprobieren, da ich merkte, dass die Schmerzen im Liegen viel stärker wurden. Eine Kommode diente mir, um eine nächste Wehe mit Hilfe des 'Bengalins' durchzuatmen. Manchmal stellte ich mich auch an die Wand oder kniete alleine am Boden. Während diesen Stunden schlief mein Partner und ich fühlte mich alleine aufgehoben und „Frau“ der Sache.
Auf dem Weg zum Spital
Im Auto überkam mich eine starke Wehe, die ich sitzend mit Aufrichten des Oberkörpers und tiefem Einatmen, Atempause und mich mit dem Becken nach hinten Fallen lassen und Ausatmen besser durchstehen konnte.
Im Spital
Nun wurde mein Partner die wichtigste Person. Da wir zuvor bei Marianne Wegmüller eine zweistündige „Zilgreiausbildung“ für die Geburt geniessen durften, fühlte sich auch mein Partner sicher und wusste sofort, was ich gerne hatte. Er äusserte nach der Geburt, dass er sehr froh darüber war, mit anpacken zu können und nicht hilflos neben mir zu stehen. Bis zur zweitletzten Wehe blieben wir stehend oder kniend durch Berührung miteinander verbunden. Mein Partner hielt mich sehr kräftig von hinten unter den Armen, wenn ich spürte, dass ich die Schwerkraft Wehe um Wehe nutzen wollte. Er unterstützte meine Beckenbewegungen mit seinen massierenden oder einfach nur stützenden Händen. Ich konnte mich kniend an seinen Armen und seinem Hals halten. Wir waren ein Team.
Fazit
Dank der Hilfe der Zilgreiübungen fühlten wir uns autonom. Wir konnten das Geburtsgeschehen sehr stark selber steuern. Da ich mich zu Hause den Wehen nicht ausgeliefert fühlte, durfte ich im Spital erfahren, dass der Muttermund schon 9 cm geöffnet war und wir schon viel Arbeit geleistet hatten. Die zwei Stunden Geburt im Spital wurden zu einem intensiven Partnerschaftserlebnis. Ich war sehr dankbar, dass kein Dammschnitt gemacht werden musste und auch kein Dammriss die Scheide verletzte.
Die Geburt mit Hilfe von Zilgrei war für mich ein sehr tiefes erfüllendes Erlebnis."